Wiederaufbau

Der karl-marx-städtische Wiederaufbau im Jahre 1967. Im Hintergrund halblinks die Johanniskirche, ganz links vorn erfolgt gerade der Abriss des schönen vom Krieg verschonten Eckhauses. Die Libelle, die etwa in Bildmitte stand, ist hier schon weg, ebenso das direkt links neben dieser gewesene kleine Gebäude mit dem Kaffee M1920422_595272647243669_8089203821513278257_nüller drin, in dem nach dem Krieg bis zum Abriß der Bliedung sein Domizil hatte. Die Häuser mußten einerseits der Verbindung der Poststraße mit der Philipp Müller Str (heute Bahnhofstraße) weichen, zum anderen der geplanten Auffahrt zur Hochstraße zwischen Dresdner Platz und Falkeplatz, ein Vorhaben, das jedoch zum Glück wegen klammer Finanzen nie realisiert wurde. Lediglich das kleine, sehr alte kleine Haus direkt vor der Johanniskirche, das ehem. Frauensiech-Hospital, das wohl der Hospitalgasse den Namen gegeben haben dürfte, existierte noch einige Jahre. Nach der Schließung des Siechhofes wurde darin eine Töchterschule eingerichtet, dann war darin die Pantoffelfabrik Harlaß.
Samml.: Silvia Baum